Anne Frank - Ein Mädchen schreibt Geschichte

Ein Staunen wandert über die Gesichter unserer Homepage AG beim Betreten der Aula der SRG. Wie in einem Museum empfangen uns containergroße Kollagen, bewegte Bilder locken unsere Blicke, Soundfiles wecken unsere Neugierde auf die Ausstellung und uns wird sofort klar, dass uns eine Reise in die Zeit des 2. Weltkrieges erwartet.

„Wie kann ein Mädchen mit 15 Jahren Geschichte schreiben?“, werden wir von Lucie Stolte, zweite Schülersprecherin der SRG, begrüßt. Ein Rätseln macht sich unter uns breit, da fällt uns doch glatt noch das Tagebuch ein. Lucie berichtet von einem lebensfrohen Mädchen, welches vor Pioniergeist nur so strotzt.  „Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern!“ (Anne Frank,  26. März 1944)

„Die Ausstellung ist in zwei Bereiche gegliedert." erklärt uns unser Guide: der historische und der Teil, welcher schildert wie Annes Geschichte bis in unser heutiges Leben hinein wirkt. 

Brilliant werden wir aktiv mit in die Führung eingebunden, indem wir Fotokopien erhalten und gebeten werden diese auf den Kollagen zu suchen. Also machen wir uns auf den Weg, das erste Detail aus dem Leben der Anne kennenzulernen. 

Wieder zurück erläutert Lucie uns Informationen zu Annes Herkunft, ihrem Stammbaum und verblüfft uns mit ihrem Hintergrundwissen zur NS-Zeit. Weiter geht es mit einem bedeutsamen Geschenk - zu ihrem 13. Geburtstag erhält Anne ihr Tagebuch, welches sie liebevoll Kitti tauft und seit diesem Tag, wie eine beste Freundin, immer an ihrer Seite ist - bis zu ihrem Todestag. 

Wir erhalten detaillierte Informationen zur Flucht aus den Niederlanden, dem Versteck im Hinterhaus, in Amsterdam und dem Konzentrationslager in Auschwitz. 

Lucie zitiert: „Und nun, freilich in diesem Moment, am 04. August 1944, endet mein Tagebuch. Ich weiß nun wer ich wirklich bin. Es wird das Ende sein, aber auch ein Schritt in die Freiheit." (Anne Frank) 

Betroffenheit macht sich unter uns breit und so schließt Lucie die Führung mit folgenden Worten ab: „Was bleibt ist die Erinnerung ... ."

von Benjamin, Can, Celina, Dominik, Felix und Oliver


Anmeldungen für Führungen bitte über die VHS. 

Tel.: 02332 9186122

E-Mail: urbanski@vhs-en-sued.de

Computersimulierte Abbildung zum Versteck der Anne Frank

Ein Judenstern - hieran konnte man einen Juden zu jeder Zeit erkennen.