Anmeldung Jahrgang 5 im Schuljahr 2020/21 --- 14.02.2020 - 17.02.2020 - 20.02.2020 - 21.02.2020 --- Informationen siehe unten!

Ziele der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss"


Die Landesregierung setzt sich dafür ein, den Übergang von der Schule in die Ausbildung oder ins Studium nachhaltig zu verbessern. Mit der Initiative "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf NRW" führt Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein einheitliches und effizientes Übergangssystem ein, das alle Schülerinnen und Schüler in den Blick nimmt.

Mit dem neuen Übergangssystem Schule-Beruf in NRW erhalten alle Schülerinnen und Schüler frühzeitig die Möglichkeit, im Prozess der Beruflichen Orientierung ihre eigenen Berufs- und Studienwahlentscheidungen zu treffen, um den Eintritt in eine Ausbildung oder ein Studium realistisch und bruchlos gestalten zu können. Die schulische Berufliche Orientierung zielt darauf ab, möglichst gute Schulabschlüsse zu sichern und realistische Anschlussperspektiven für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen.

Im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ wird die Berufliche Orientierung als schulisches Handlungsfeld auf der Grundlage guter Schulpraxis und bestehender Angebote weiter systematisiert und ausgebaut. Die verbindliche Umsetzung erfolgt seit dem Schuljahr 2012/13 schrittweise an allen allgemeinbildenden Schulen aller Schulformen sowie an den Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen.

Vier Handlungsfelder der Landesinitiative

Im nordrhein-westfälischen Ausbildungskonsens haben sich die
Landesregierung, die Organisationen der Wirtschaft, die Gewerkschaften,
die Arbeitsverwaltung und die Kommunen zusammengeschlossen. Die
regionale Umsetzung erfolgt auf der Ebene der 16 IHK-Bezirke in
Zusammenarbeit der zuständigen Partnerorganisationen.

Um die oberste Zielsetzung optimiert erreichen zu können, wurde zur Umsetzung im November 2011 die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ beschlossen, das als wichtigste Handlungsfelder benennt:

    • Berufliche Orientierung stärken
    • Angebote im Übergang Schule-Beruf
    • Attraktivität der dualen Berufsausbildung erhöhen
    • Kommunale Koordinierung - Aktivitäten vor Ort bündeln.

Mit diesem Angebot einer verbindlichen Ausbildungsperspektive wird den jungen Menschen die Chance auf einen erfolgreichen Start in das Erwerbsleben gegeben. Zum anderen ist die Gewinnung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber für eine duale Ausbildung, auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, entscheidend bei der Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses.

Damit dies gelingt, müssen Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig bei der Beruflichen Orientierung, der Berufswahl, dem Erwerb von beruflichen Praxiserfahrungen und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium unterstützt werden. Flankiert durch Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung können so unnötige Warteschleifen vermieden werden. Dieser präventive Ansatz steht im Vordergrund der Arbeit. Grundlage und maßgeblich für die Gestaltung die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ sind die Vereinbarungen im Ausbildungskonsens NRW.

Die Umsetzung folgt den Grundsätzen der nachhaltigen Systematisierung, der Steuerung, der Prävention, der Hebung von Potenzialen und des Aufbaus von neuen Kooperationsformen der Akteure. In allen Bereichen bleibt die Zuständigkeit erhalten.

Rechtsgrundlagen

Weitere Informationen finden Sie unter:

Berufsorientierung

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an das Stubo- Team der SRG wenden. 

Annika Schönenberg, Ayla Öztürk, Silke Keweloh, Birgit Vogt, Heiko Holinski

Berufsberatung:

Nicole Verhoog (Anwesenheiten siehe Kalender)